In der Theorie lässt sich der Fåsching leicht erklären: Es ist das Fest der Narren, wo mit Bräuchen aller Art, die Zeit vor dem Aschermittwoch fröhlich, ausgelassen und überschäumend gefeiert wird (heute regieren die Narren das ganze Jahr, aber das ist eine andere Story).

 

In der Praxis muss man das einmal erlebt haben, um es zu glauben: diese kurze Periode der rauschenden Partys, wo alles erlaubt ist und nichts ernst genommen wird. Die letzten vier bis fünf Tage vor dem Aschermittwoch – da sollten Sie lieber nicht ins Südburgenland kommen. Es sei denn, Sie lieben wilde Kostümbälle und Umzüge, bei denen ganze Ortschaften verkleidet antreten und der Blaufränkische in Strömen fließt. Am Fåschingsdienstag kann es schon einmal passieren, dass im Lebensmittelgeschäft ein Rotkäppchen mit Schürze und Korb an der Kasse sitzt oder im Restaurant ein Clown das Schnitzel serviert.

 

Wie gesagt: Es ist ein Erlebnis – aber auf eigene Gefahr…

 

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